Beleuchtungsplanung


Falls in Ihrem Fall möglich, planen Sie die Wohnräume so, dass Sie weitestgehend Tageslicht nutzen können. Bei Kunstlicht ist - neben einer guten Allgemeinbeleuchtung des Raumes - eine der jeweiligen Tätigkeit entsprechende Beleuchtungsstärke wichtig. Daneben sollte darauf geachtet werden, störende Blendung zu vermeiden. Die Blendung ist umso unangenehmer, je dunkler die Umgebung ist. Die wirkungsvollste Maßnahme ist eine Abschirmung der Lichtquellen (z. B. Leuchten mit Schirmen oder bauliche Maßnahmen wie Blenden). Vermeiden Sie auch große Hell-Dunkel-Unterschiede (Kontraste) im Gesichtsfeld und wählen Sie für den Wohnbereich Lampen mit guter Farbwiedergabe (siehe hinten "Was Energiesparlampen alles können").

 

Bei der indirekten Beleuchtung wird das Licht von der Decke bzw. der Wand in den Raum reflektiert. Gegenüber einer Direktbeleuchtung ist etwa die zwei- bis dreifache Lichtleistung erforderlich.

 

  

Planungstipps:

  • Wo möglich, Tageslicht nutzen
  • Blendung vermeiden
  • Lampen mit guter Farbwiedergabe für Wohnbereich
  • Indirekte Beleuchtung erfordert 2- bis 3-mal mehr Lichtleistung
  • Räume mit hellen Wänden und Böden benötigen "weniger Licht"

Stromspartipps

 

Licht ausschalten?

 

Glühlampen sollen, wenn sie nicht benötigt werden, immer ausgeschaltet werden. Moderne Energiesparlampen mit elektronischem Vorschaltgerät können häufig geschaltet werden, ohne dass dadurch die Lebensdauer verkürzt wird. Empfehlenswert ist jedoch eine Pause von rund 2 Minuten zwischen dem Ein- und Ausschalten. Bei Leuchtstoffröhren hingegen wird die Lebensdauer durch häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt.


Dimmen

 

Dimmbare Leuchten reduzieren den Stromverbrauch entsprechend der Verringerung des Lichtstroms. Das Dimmen von Glühlampen und Halogenlampen, die mit Netzspannung betrieben werden, ist im Allgemeinen unproblematisch. Niedervolt-Halogenlampen und die effizienteren IRC-Halogenlampen benötigen spezielle Dimmer. Es gibt auch dimmbare Energiesparlampen.


Bewegungsmelder & Co

 

Bewegungsmelder, Präsenzmelder, Dämmerungsschalter, Treppenhausautomatik

und Zeitschaltuhren eignen sich vor allem für wenig oder sehr unterschiedlich benützte Räume oder für bedarfsabhängige Schaltung der Außenbeleuchtung. Sie bieten den Vorteil, dass Licht nur im Bedarfsfall eingeschaltet ist. Der Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und die Beleuchtung einschalten kann.


Die richtigen Farben helfen sparen

 

Das Beleuchtungsniveau hängt auch von den Reflexionseigenschaften von Wänden, Decken, Fußböden und Einrichtung ab. Glatte, helle Oberflächen reflektieren bis zu 80 % des Lichtes und benötigen daher merklich weniger künstliche Beleuchtung.

Ein dunkles Grün "schluckt" z. B. ca. 80 % des einfallenden Lichtes.

 

Energieeffizienz verschiedener Lampentypen


 

Je höher die Lichtausbeute (Lumen) bei gleicher Wattzahl ist, umso höher ist die Energie-Effizienz und umso sparsamer die Lampe.

 

 

Lampentausch - so einfach geht es!

 

Einige Beispiele, wie Sie ineffiziente Lampen gegen moderne, energiesparende Lampen tauschen können, ohne den Beleuchtungskörper wechseln zu müssen.

 

 

Allerdings ist es nicht in allen Fällen so einfach. Falls die Leuchte keine Standardfassung für Glühbirnen aufweist bzw. bei Beleuchtungskörpern mit Halogenspots keine IRC Halogenlampen passen, müsste die Leuchte getauscht werden, um energieeffiziente Lampen einsetzen zu können.

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